Support für SAP XI endet 2017

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Support für SAP XI endet 2017

Mit diesem Notfallplan überstehen Sie die nächsten vier Monate.

Der Support für die Schnittstellenlandschaft SAP XI läuft Ende 2017 aus. Keine gute Nachricht für alle, die dieses System noch im Einsatz haben. Denn wer langfristig auf eine veraltete Systemlandschaft baut, dem droht ein böses Erwachen: Geschäftskritische System-Updates werden unmöglich, die Sicherheit der Systeme lässt nach – potenziell kann gar das ganze ERP-System lahmgelegt werden. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

 

Die Wichtigste zuerst: Am 1. Januar 2018 werden nicht alle Systemlandschaften ausfallen, die SAP XI einsetzen. Tatsächlich wird sich wahrscheinlich keine einzige Schnittstelle zum Jahreswechsel bemerkbar machen. Die Probleme werden nach und nach auftreten. So bleibt noch genug Zeit, die Baustelle in Angriff zu nehmen und die Schnittstellenlandschaft für die Zukunft aufzustellen. Damit alles rechtzeitig gelingt, sollten Sie direkt in das Projekt starten. Erledigen Sie folgende Punkte in den nächsten Monaten:

 

Prozesse auf den Prüfstand stellen

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Unternehmensprozesse auf den Prüfstand zu stellen. Sind sie noch aktuell? Werden sie im Unternehmen beachtet? Gibt es neue Prozesse, die in der IT abgebildet werden sollten? Erstellen Sie eine Übersicht aller alten und neuen Prozesse sowie der involvierten Schnittstellen. Mit einem solchen Lastenheft bekommen Sie einen Überblick darüber, welche Schnittstellen sowohl angepasst als auch neu erstellt werden müssen, und welche in Zukunft ohnehin wegfallen.

 

Mit dem Compliance-Kollegen einen Kaffee trinken

Die Compliance-Welt ändert sich ständig: Gesetze treten außer Kraft, neue kommen hinzu. Oft betreffen diese Änderungen die internen Prozesse, das SAP ERP und seine Schnittstellen direkt. Gerade wenn Ihr Unternehmen international aufgestellt ist, kann die Liste der Compliance-relevanten Änderungen lang werden. Ihr Kollege wird Ihnen sagen, welche Gesetze wann in Kraft treten und welche Unternehmensprozesse davon betroffen sind. Damit können Sie Ihr Lastenheft weiter vervollständigen und die Anpassung der Compliance-relevanten Schnittstellen zeitlich einplanen. So stellen Sie sicher, dass dringende Compliance-Änderungen Ihren Migrationsplan von SAP XI auf SAP PO nicht durchkreuzen. 

 

Den Kostenstellenverantwortlichen überzeugen

Klar, eine Schnittstellenmigration ist nicht günstig. Aber sie sichert die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und bringt zusätzliches Kosteneinsparungspotenzial mit sich. Während SAP XI noch auf Java und ABAP basiert, sind SAP PO und seine Nachfolgerversion SAP PI durch ihre Java-only Architektur schlanker, performanter und günstiger. Zusätzlich vermeiden Sie durch die rechtzeitige Migration Ihrer Schnittstellen von SAP XI auf SAP PO jede Menge Ärger und hohe Kosten durch Systemausfälle. Im schlimmsten Fall betreffen solche Ausfälle auch Ihre Produktion. Diese Kosten übersteigen die Kosten einer Migration in der Regel um ein Vielfaches. Besprechen Sie diese Punkte am besten in einem persönlichen Termin mit dem Kostenstellenverantwortlichen.

 

Mit der Geschäftsführung über die Cloud sprechen

Auch wenn Cloud noch kein Thema bei Ihnen ist, lohnt es sich, die Technologie bei der Schnittstellenmigration nicht außer Acht zu lassen. Denn wer weiß schon, wie die Unternehmenspolitik in zehn Jahren in Bezug auf die Cloud aussieht? Wählen Sie eine Schnittstellenlandschaft, die zukunftssicher und Cloud-kompatibel ist. SAP PO ist hier das Mittel der Wahl: Die iFlows der SAP PO können auch in der Cloud Platform Integration genutzt werden. Damit können Sie bei einem späteren Umzug in die Cloud auf die Arbeit aufbauen, die Sie jetzt in Ihre Schnittstellen investieren.

 

Kontakt zum IT-Dienstleister Ihres Vertrauens aufnehmen

Wenn Sie Ihre Prozesse geprüft, Ihr Lastenheft mit der Compliance-Abteilung abgeglichen, die Kostenstellenverantwortlichen von der Investition überzeugt und intern das Thema Cloud angesprochen haben, sind Sie bereit für die Migration Ihrer Schnittstellenlandschaft von SAP XI auf SAP PO oder in die Cloud. Nun brauchen Sie nur noch einen passenden IT-Dienstleister, der Sie bei diesem Projekt unterstützt. Achten Sie darauf, dass der Dienstleister Referenzen im Bereich Integration vorweisen kann und Experten für SAP XI, SAP PI und SAP PO – beziehungsweise SAP Cloud Platform Integration –  beschäftigt. Räumlich Nähe vereinfacht die Abstimmung oft, genauso wie eine ähnliche Unternehmensphilosophie.

 

Übrigens: 2020 läuft der Support für SAP PI aus. Jetzt ist also der ideale Zeitpunkt, um die Schnittstellenmigration von SAP PI auf die nächste Version zu planen. So riskieren Sie gar nicht erst in die Situation, dass der Support für Ihre Schnittstellenlandschaft ausläuft. Wenn Sie eine solche Migration planen, dann sprechen Sie uns jetzt an. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Migration, sprechen Sie uns an!